Do., 23. Mai | St. Charles Hall

Zaubersee Festival - 23. - 25.Mai 2019

Klein, aber fein: hochkarätige Kammermusik in bezauberndem Rahmen
Anmeldung abgeschlossen
Zaubersee Festival  - 23. - 25.Mai 2019

Zeit & Ort

23. Mai 2019, 12:30 – 25. Mai 2019, 06:00
St. Charles Hall, St Charles Hall, 6045 Meggen, Schweiz

Über die Veranstaltung

Das Festival Zaubersee bringt das reiche russische Kulturerbe in der Schweiz in Erinnerung. An den Ufern des Vierwaldstättersees gibt es jeweils im Mai kammermusikalische Perlen zu entdecken.

Russische Künstlerpersönlichkeiten haben im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägende Spuren am Vierwaldstättersee hinterlassen. Das Festival Zaubersee ist weltweit das einzige Festival, das sich konsequent der Thematik der russischen Musiker-Diaspora widmet.

Stojan Krkuleski, Klarinette

Stephen Waarts, Violine

Zlata Chochieva, Klavier

Castalian Quartet

Edward Elgar (1857– 1934)

Streichquartett e-Moll op. 83

Galina Ustwolskaja (1919– 2006)

Trio für Klarinette, Violine und Klavier

Igor Strawinsky (1882– 1971)

Piano-Rag-Music (1919)

Ludwig van Beethoven (1770– 1827)

Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59 Nr. 2

«Rasumowsky»

Im Zentrum dieses Konzerts steht das zweite von Ludwig van Beethovens drei Rasumowsky-Quartetten. Sie wurden vom damaligen russischen Botschafter in Wien, Andrei Rasumowsky, in Auftrag gegeben. Im dritten Satz kommt ein Thema aus einem russischen Volkslied vor. Auch Edward Elgars einziges Streichquartett aus seinem späteren Schaffen weist Verbindungen zu Russland auf. Es wurde ursprünglich vom Adolph Brodsky Quartett angeregt, aber erst 1918 fertiggestellt. Der elegische Charakter des Stücks mag an Pjotr Tschaikowsky erinnern, der in Elgars früheren Jahren starken Einfluss auf ihn hatte. Zur gleichen Zeit eroberte Igor Strawinsky in den 1910er-Jahren das städtische Publikum und schuf eine launenhafte, gar anarchische Ragtime-Parodie, die sich anhört wie eine Gruppe von Barpianisten an einem Strassenumzug. Galina Ustwolskajas Trio schliesslich entstand in den späten 1940ern, als sich in der Sowjetunion ausser ihr niemand getraute, dermassen provokante Musik zu komponieren (allenfalls ihr Lehrer und Verehrer Dmitri Schostakowitsch). Wenig überraschend erfuhr das Stück erst viele Jahre später seine Uraufführung.

Programm und Tickets: http://zaubersee.ch/de/events/meister-werke-und-juwelen-von-1919

Kontakt

Luzerner Sinfonieorchester, Pilatusstrasse 18, 6003 Luzern

Telefon +41 (0)41 226 05 15

karten@sinfonieorchester.ch

www.sinfonieorchester.ch

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